Gedenkreihe "Gegen das Vergessen"

 

Die Gedenkveranstaltungen würdigen das Schaffen verstorbener Basler und Baslbieter Dichterinnen und Dichter.

Eine Anthologie "Gegen das Vergessen" ist geplant.

 

Kontakt und Auskunft bezüglich Gedenkveranstaltungen und Anthologie:

Matthyas Jenny, mjenny@vtxmail.ch

 

Die erste Veranstaltung in dieser Reihe fand im Rahmen des Tag der Poesie 2018 statt und war Daniel Walter gewidmet, der am 9. September 2018 vor genau 10 Jahren aus dem Leben schied. Am Samstag, 08.09.18, als Schlusspunkt der "Poesie-Karawane" erzählte Matthyas Jenny auf der Ueli-Fähre aus dem Leben von Daniel Walter und las Auszüge aus dessen Nachlass.

 

 

Die 2. Gedenkveranstaltung "Gegen das Vergessen" ist dem "Poète maudit" Manfred Gilgien (05.11.1948–09.11.1993) gewidmet:

Montag, 05. November 2018 um 18 Uhr – Textbistro, Philosophischer Salon von Dominique Zimmermann,

Turnerstrasse 30, 4058 Basel

Eintritt: Kollekte, mit Apéro

 

Matthyas Jenny erzählt aus dem Leben des Baslers und liest Gedichte und Prosa vor.

Es gibt nur ein Buch von ihm: „Strassen-Tango – Gedichte und Prosa“ das 1978 im Verlag Nachtmaschine Basel erschienen ist (2. Auflage 2005 mit einem Vorwort von Hansjörg Schneider).

Manfred Gilgien ist vor 25 Jahren verstorben – er und wurde auf dem Friedhof Arlesheim beerdigt.

 

Die 3. Gedenkveranstaltung "Gegen das Vergessen" ist dem Basler Journalist, Redaktor und Dichter Ewald Käser (19.08.1942–15.12.2003) gewidmet:

Samstag, 15. Dezember 2018 um 17 Uhr – Café Jêle, Mülhauserstr. 129, 4056 Basel

Eintritt: Kollekte

 

Linda Stibler erzählt aus Ewald Käsers Leben als Journalist, Redaktor, Jazzarchivar und Dichter – begleitet von der Jazzband StandART mit Helene Stehli (Voc), Andi Schneider (Piano) und Roger Morger (Tenor/Sopran-Saxophon).

 

Kurzbiographie von Ewald Käser:

Ewald Käser ist in Rheinfelden aufgewachsen. In Basel besuchte er das Realgymnasium. Ab 1962 studierte er an der Universität Basel bei Walter Muschg Germanistik. Unter dem Eindruck der Ereignisse des Jahres 1968 gab er das Studium auf und wandte sich dem engagierten Journalismus zu. Journalist und Redaktor bei der National-Zeitung und der Basler AZ. Ewald Käser ist vor 15 Jahren verstorben.

 

Die 4. Gedenkveranstaltung "Gegen das Vergessen" ist dem Basler Allrounder Christoph Mangold (17.03.1939–19.01.2014) gewidmet:

Samstag, 19. Januar 2019 um 16:30h – im kleinen Literaturzimmer der Bachletten Buchhandlung, Bachlettenstrasse 7, 4054 Basel

Eintritt: Kollekte

 

Matthyas Jenny erzählt aus Christoph Mangolds Leben (er war damals sehr oft in der Bachletten Buchhandlung) als Journalist und Dichter und liest Gedichte aus dem Gedichtband „Gras anmalen“ (1980 Verlag Nachtmaschine Basel).

 

Kurzbiographie von Christoph Mangold:

Christoph Mangold (* 17. März 1939, † 19. Januar 2014) ist in Basel geboren und gestorben. Er arbeitete als Journalist, Werbetexter, Lektor und Kritiker. Neben Prosa und Lyrik schrieb Mangold auch Hörspiele.

Ab 1964 publizierte er unter dem Pseudonym Lynkeus. Er war Mitglied der Gruppe Olten, des PEN, des VSJ (Verband der Schweizer Journalistinnen und Journalisten) und der Partei der Arbeit. Er lebte in Basel und Dalmatien.

Vor 5 Jahren ist Christoph Mangold am 19.01.2014 gestorben.

 

5. Gedenkveranstaltung "Gegen das Vergessen" – Dieter Fringeli (17.07.1942–09.04.1999) – 20 Jahre

Dienstag, 09.04.2019

 

 

6. Gedenkveranstaltung "Gegen das Vergessen" – Andreas Baltasar Wenger (1950–01.05.1984) – 35 Jahre

Mittwoch, 01.05.2019


Baum der Poesie

 

Matthyas Jenny pflanzte am 28. März 1981, anlässlich des 3. Tag der Poesie (auf einen Vorschlag von H.P. Gansner) den ersten Baum der Poesie im Kannenfeldpark. Weil dieser leider zwischenzeitlich entfernt wurde, haben wir einen neuen Baum der Poesie gepflanzt: Am Samstag, 19. November 2016 fand im Kannenfeldpark die Baumtaufe statt, die Pflanzung wurde am Vortag im kleinen Kreis (aus dem Vorstand des Verein Poesietag: Alisha Stöcklin, Matthyas Jenny, Vanessa Serrano) durchgeführt. Die Baumtaufe wurde feierlich begangen mit einem Apéro, gerahmt von einer Lesung des Basler Lyrikpreisträgers 2012: Klaus Merz und Musik (HAUS IM JURA zusammen mit RESET).

 

Der Chinesische Parasolbaum (Firmiana Simplex) ist eine Rarität, die es in den Basler Grünanlagen noch nirgends gibt. Der Baum gehört zu den Malvengewächsen und bildet eine etwa 15 Meter hohe, ausladende Krone. Auffällig sind die sehr grossen, meist gebuchteten Blätter. Die Blüten werden in achselständigen, bis zu 40 cm langen, vielverzweigten Rispen gebildet und sind crèmefarben bis zitronengelb.


Tage der Poesie an der 102. Mustermesse Basel