Die Laufzeit der Poesie-Hotline wurde von 9 Tagen auf 9 Wochen verlängert! neu bis 9. November 2019

Wir feiern 5 Jahre Poesietelefon! #dänkdralütah

Call a Poem! 061 721 02 05

 

Zum ersten kleinen Jubiläum des wiederbelebten Basler Poesietelefons haben wir es zeitweilig umprogrammiert und eine Poesie-Hotline eingerichtet mit verschiedenen Wähloptionen für jede Ziffer 1–9.

"Wählen Sie die 1 für..." Wer spricht da?

Die Kritikerinnen und Kritiker des SRF Literaturclub!

Martin Ebel, Elke Heidenreich, Milo Rau, Raoul Schrott, Nicola Steiner, Thomas Strässle, Philipp Tingler und Laura de Weck.

Alle haben je eines ihrer Lieblingsgedichte ausgewählt, eingelesen, kommentiert und für das Begleitheft zur Poesie-Hotline von Hand abgeschrieben.

 

9 Stimmen, 9 Wochen!

Wählen Sie von 7. September bis 9. November 2019 die Nummer 061 721 02 05

und dann die Endziffer 1—9, um die Gedichte zu hören und zu erfahren, was diese Texte für die jeweilige Person so besonders macht und worin für sie die Faszination von Lyrik im Besonderen und Allgemeinen besteht. Das Begleitheft stellt die ausgewählten Texte ausserdem bereit zum Mitlesen, aber auch, um sie vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt wieder hervorzuholen, erneut zu lesen, still und laut. Und es bietet Platz für eigene Gedanken, Texte, Gedichtabschriften, …

 

Das Heft wird kostenlos abgegeben und ist via E-Mail bestellbar:

info@tagderpoesie.ch / mjenny@vtxmail.ch

 

Poesietelefon 2.0

Die Poesie-Hotline ist eine temporäre Erweiterung des regulären Poesietelefons, das ganzjährig in Betrieb ist und zum Jubiläum technisch aufgerüstet wurde: Es erscheint in verbesserter Tonqualität, und das Anlegen eines Audio-Archivs wird möglich.

 

Telefonkabine-Installation

Der Poesie-Hotline wird zudem eine Installation gewidmet, die in Verbindung steht mit einem denkwürdigen Ereignis:

Der Entfernung aller Telefonkabinen in der Stadt per Ende August 2019. Unsere rot angestrichene PTT-Kabine stammt aus der Gründungszeit des ersten deutschsprachigen Poesietelefons, das Matthyas Jenny 1976 einrichtete und das 2014 von Alisha Stöcklin wiederbelebt wurde.

Die Poesie-Hotline kann von jedem beliebigen Telefon aus angerufen werden, aber ein letztes Mal in einer Telefonkabine den Hörer ans Ohr zu halten, nicht um ein Gespräch zu führen, aber um Gedichten zu lauschen, ist ein ganz besonderes Erlebnis.

 

Die rote Telefonkabine steht in Basel neben der GGG Stadtbibliothek im Schmiedenhof

und ist während der Öffnungszeiten des Hofes zugänglich.

 

Aus dem SRF Archiv: Beitrag im "Monatsmagazin" vom 15. Februar 1978.

Bericht im Schweizer Fernsehen zum ersten deutschsprachigen Poesietelefon,

das in Basel von Matthyas Jenny initiiert und von 1976–1982 betrieben wurde.


AKTUELLES


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Gedenkreihe: "Gegen das Vergessen"


Die Gedenkveranstaltungen würdigen das Schaffen verstorbener Basler und Baselbieter Dichterinnen und Dichter.

Eine Anthologie "Gegen das Vergessen" ist geplant.

 

Kontakt und Auskunft bezüglich Gedenkveranstaltungen und Anthologie:

Matthyas Jenny, mjenny@vtxmail.ch

 

Daten für 2020: coming soon!



 

 

 

Nicht nachlassen, nie,
weil alles nachlässt –
So viel Gelb in der Luft,
Gerede geduckt im Gestank.
 
Wir wollen Grün sprechen
wie der Baum, der Busch,
das Gras, einfach und
immer wiederkommend,
Jahr für Jahr.
 
Rainer Brambach (1917–1983)