Aktuell: Poesietelefon-Adventskalender!

Täglich ein neues Gedicht vom 1.–24. Dezember


Die Laufzeit der Poesie-Hotline (9 Stimmen, 9 Wochen) endete am 9.11.2019.

Die einzelnen Beiträge der Kritikerinnen und Kritiker des SRF-Literaturclub stehen weiterhin im  Audio-Archiv zur Verfügung. Das Begleitheft zur Poesie-Hotline kann nach wie vor kostenlos auf Anfrage bestellt werden. Schreiben Sie an info@tagderpoesie.ch und teilen Sie uns die Versandadresse sowie die gewünschte Anzahl Exemplare mit.

Wir feiern 5 Jahre Poesietelefon! #dänkdralütah

 

Seit September 2019 hat Basel eine öffentliche Poesietelefonkabine!

 

Im Zusammenhang mit dem 8. Tag der Poesie 2019 und der temporären Erweiterung des Poesietelefons zu einer Poesie-Hotline wurde eine alte, rot angestrichene PTT-Kabine zu einer Poesietelefonkabine umfunktioniert.

 

Sie stammt aus der Gründungszeit des ersten deutschsprachigen Poesietelefons, das Matthyas Jenny 1976 einrichtete und das 2014 von Alisha Stöcklin wiederbelebt wurde.

 

Die Poesie-Hotline kann von jedem beliebigen Telefon aus angerufen werden, aber in einer der letzten Telefonkabinen der Stadt den Hörer ans Ohr zu halten, nicht um ein Gespräch zu führen, sondern um Gedichten zu lauschen, ist ein ganz besonderes Erlebnis.

 

Die rote Telefonkabine steht bis auf Weiteres in Basel im Schmiedenhof neben der GGG Stadtbibliothek und ist während der Öffnungszeiten des Hofes zugänglich.

 

Aus dem SRF Archiv: Beitrag im "Monatsmagazin" vom 15. Februar 1978.

Bericht im Schweizer Fernsehen zum ersten deutschsprachigen Poesietelefon,

das in Basel von Matthyas Jenny initiiert und von 1976–1982 betrieben wurde.


Gedenkreihe: "Gegen das Vergessen"


Die Gedenkveranstaltungen würdigen das Schaffen verstorbener Basler und Baselbieter Dichterinnen und Dichter.

Eine Anthologie "Gegen das Vergessen" ist geplant.

 

Kontakt und Auskunft bezüglich Gedenkveranstaltungen und Anthologie:

Matthyas Jenny, mjenny@vtxmail.ch

 

Daten für 2020: coming soon!



 

 

 

Nicht nachlassen, nie,
weil alles nachlässt –
So viel Gelb in der Luft,
Gerede geduckt im Gestank.
 
Wir wollen Grün sprechen
wie der Baum, der Busch,
das Gras, einfach und
immer wiederkommend,
Jahr für Jahr.
 
Rainer Brambach (1917–1983)