Save the Date: Samstag, 7. September 2019

In der Zwischenzeit: Call a Poem! 061 721 02 05

AKTUELL

Im Mai 2019

 

Wir freuen uns, ankündigen zu dürfen, dass wir daran arbeiten, das Poesietelefon technisch aufzurüsten.
Im Herbst diesen Jahres werden die Optimierungen voraussichtlich abgeschlossen sein und in Kraft und in Erscheinung treten können. Dann wird die Tonqualität deutlich besser sein und ausserdem können die aufgesprochenen Gedichte gespeichert werden und bleiben als Tondateien im Archiv verfügbar.

Bis es soweit ist, werden die Gedichte weiterhin nur monatlich

gewechselt, danach wieder in regelmässigeren Abständen.


Gedenkreihe: "Gegen das Vergessen"


Die Gedenkveranstaltungen würdigen das Schaffen verstorbener Basler und Baselbieter Dichterinnen und Dichter.

Eine Anthologie "Gegen das Vergessen" ist geplant.

 

Kontakt und Auskunft bezüglich Gedenkveranstaltungen und Anthologie:

Matthyas Jenny, mjenny@vtxmail.ch

 

 

8. Gedenkveranstaltung "Gegen das Vergessen" Mittwoch, 01. Mai 2019

Andreas Baltasar Wenger (Sonntag, 29.10.1950 im Pfarrhaus Buus (BL) – Dienstag, 01.05.1984 in Zürich mit 33)

vor 35 Jahren, am Dienstag, 01. Mai 1984 schied Andreas Baltasar Wenger aus dem Leben.

 

19 Uhr im Lesesalon, Oberwilerstrasse 22, 4054 Basel

Eintritt: Kollekte | mit anschliessendem Apéro

 

 

1955 zog die Familie von Buus nach Kleinhüningen ins Arbeiterquartier von Basel.

Andreas brach im Herbst 1969 die Handelsmaturschule ab. Er arbeitete danach in der Buchhandlung Wepf und u.a. als Sekretär bei einem Architekten.

Er schrieb viele Gedichte und Prosa und hatte einige Lesungen in Basel – u.a. im Oberlichtsaal der Kunsthalle Basel.

Im Mai 1974 zog er nach Berlin wo er in der wissenschaftlichen Buchhandlung Rottacker Arbeit fand und ununterbrochen weiterschrieb.

1975 oder 1976 zog er wieder nach Zürich wo er in der wissenschaftlichen Buchhandlung Freihofer arbeitete.

Andreas Baltasar Wenger schrieb Gedichte, 2 Romane, Erzählungen und Kurzgeschichten.

Er veröffentliche insgesamt 8 Gedichtbände im Eigenverlag:

1971 plastic.computerblues – lyrische maschinen

1973 Nachtfalter April – Ein Lyrisches Epos

1974 zeitspuren aufgebrochen, Gedichte

1976 vage zeichen aus den mauern der stadt, Gedichte – Edition November

1976 Worte gegen das Lebendige gefrieren zu Inseln der Ohnmacht – Edition November

1978 Im Räderwerk der kargen Jahre, Gedichte – Edition November

1982 Fährte in Nirgends, Gedichte – Edition November

1984 Momente strikter Ästhetik, Gedichte - Edition November

1970 Texte für die Rockband „Toad“ die im damaligen Bierkeller im Kleinbasel spielten.

 

2005 Ein glückliches Leben – 7 Erzählungen aus dem Nachlass – Verlag Nachtmaschine Basel

 



 

 

 

Nicht nachlassen, nie,
weil alles nachlässt –
So viel Gelb in der Luft,
Gerede geduckt im Gestank.
 
Wir wollen Grün sprechen
wie der Baum, der Busch,
das Gras, einfach und
immer wiederkommend,
Jahr für Jahr.
 
Rainer Brambach (1917–1983)