AKTUELLES

Aktion zum UNESCO Welttag der Poesie 2020

21 Kurz-Lesungen kuratiert von Johanna Gerber.

 


 

www.neuestheater.ch

 

Der Welttag der Poesie wurde erstmals im Jahr 2000 ausgerufen und steht für Frieden, aber auch gegen den Bedeutungsverlust der Poesie. Die Poesie im Zeitalter von Krieg und Klimawandel. Sie nimmt im kulturellen und gesellschaftlichen Leben einen wichtigen Platz ein, da sie den Menschen an die Vielfalt des Kulturguts Sprache erinnert und den kulturellen Austausch fördert. Der Tag steht unter der Schirmherrschaft der UNESCO und den vereinten Nationen.

 

Geplant waren am 21. März 2020 Lesungen im Foyer des Neuen Theaters in Dornach.

Aus aktuellem Anlass hat die Kuratorin sich zusammen mit den Autorinnen und Autoren für einen neuen Weg entschieden: Alle Beteiligten haben eine Kurzlesung auf Video aufgenommen und eingeschickt –

entstanden ist dieser Film (unten).

So findet ein kleiner "Poesietag" nach freier Wahl bei Ihnen zu Hause statt – auf dem Balkon, im Garten, im Wohnzimmer – heute oder auch in den kommenden Wochen...

Eine Auflistung der Mitwirkenden mit direkten Links zu den jeweiligen Beiträgen finden Sie hier.


Auch in diesen herausfordernden Zeiten immer für Sie da: das Poesietelefon.


Call a Poem! 061 721 02 05

Aufgrund der aktuellen Situation werden mehr Gedichte auf dem Poesietelefon zu hören sein und sie werden öfter ausgewechselt.

Bis Ende April werden alle paar Tage andere Gedichte aufgeschaltet und im Anschluss im Online-Archiv zum Nachhören zur Verfügung gestellt. Haben Sie einen Gedichtwunsch für sich oder für jemand anderes? Schreiben Sie eine E-Mail an: info@tagderpoesie.ch

 

Aktuell zu hören:

Das erste Gedicht aus dem Zyklus "The End (An Agenda)" von Alessandro de Francesco (*1981)

und "Der Panther" von Rainer Maria Rilke (1875–1926)

Zuletzt:

"Corona" von Paul Celan (1920–1970)

 

Eine Dokumentation aller Gedichte, die auf dem Poesietelefon bisher zu hören waren, finden Sie hier.


Dezember 2019: Poesietelefon-Adventskalender

Rilke, Sonette an Orpheus, Teil I vom 1.–26. Dezember 2019.

Im Audio-Archiv stehen alle Gedichte zum Nachhören bereit.


Die Laufzeit der Poesie-Hotline (9 Stimmen, 9 Wochen) endete am 9.11.2019.

Die einzelnen Beiträge der Kritikerinnen und Kritiker des SRF-Literaturclub stehen weiterhin im Audio-Archiv zur Verfügung. Das Begleitheft zur Poesie-Hotline kann nach wie vor kostenlos auf Anfrage bestellt werden. Schreiben Sie an info@tagderpoesie.ch und teilen Sie uns die Versandadresse sowie die gewünschte Anzahl Exemplare mit.

Wir feiern 5 Jahre Poesietelefon! #dänkdralütah

 

Seit September 2019 hat Basel eine öffentliche Poesietelefonkabine!

 

Im Zusammenhang mit dem 8. Tag der Poesie 2019 und der temporären Erweiterung des Poesietelefons zu einer Poesie-Hotline wurde eine alte, rot angestrichene PTT-Kabine zu einer Poesietelefonkabine umfunktioniert.

 

Sie stammt aus der Gründungszeit des ersten deutschsprachigen Poesietelefons, das Matthyas Jenny 1976 einrichtete und das 2014 von Alisha Stöcklin wiederbelebt wurde.

 

Die Poesie-Hotline kann von jedem beliebigen Telefon aus angerufen werden, aber in einer der letzten Telefonkabinen der Stadt den Hörer ans Ohr zu halten, nicht um ein Gespräch zu führen, sondern um Gedichten zu lauschen, ist ein ganz besonderes Erlebnis.

 

Die rote Telefonkabine steht bis auf Weiteres in Basel im Schmiedenhof neben der GGG Stadtbibliothek und ist während der Öffnungszeiten des Hofes zugänglich.

 

Aus dem SRF Archiv: Beitrag im "Monatsmagazin" vom 15. Februar 1978.

Bericht im Schweizer Fernsehen zum ersten deutschsprachigen Poesietelefon,

das in Basel von Matthyas Jenny initiiert und von 1976–1982 betrieben wurde.


Gedenkreihe: "Gegen das Vergessen"


Die Gedenkveranstaltungen würdigen das Schaffen verstorbener Basler und Baselbieter Dichterinnen und Dichter.

Eine Anthologie "Gegen das Vergessen" ist geplant.

 

Kontakt und Auskunft bezüglich Gedenkveranstaltungen und Anthologie:

Matthyas Jenny, mjenny@vtxmail.ch

 

Daten für 2020: coming soon!




 

 

 

Nicht nachlassen, nie,
weil alles nachlässt –
So viel Gelb in der Luft,
Gerede geduckt im Gestank.
 
Wir wollen Grün sprechen
wie der Baum, der Busch,
das Gras, einfach und
immer wiederkommend,
Jahr für Jahr.
 
Rainer Brambach (1917–1983)