Der Tag der Poesie 2019 fand vom 6.–8. September statt.

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Programm Tag der Poesie 2019
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Ankündigungsplakat Tag der Poesie 2019
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Die Poesie-Hotline bildet das Herzstück des diesjährigen Tag der Poesie.

Die Poesie-Hotline bietet wie eine Kundendienst-Nummer verschiedene Wähloptionen:

»Drücken Sie die 1 für...«

 

Die Poesie-Hotline wurde zusammen mit der KritikerInnenrunde des SRF Literaturclub eingerichtet. Unter jeder Ziffer 1–9 ist jeweils ein Lieblingsgedicht mit einem persönlichen Kommentar von einer Kritikerin, einem Kritiker des SRF Literaturclubs zu hören. 

 

Der Poesie-Hotline wird eine Installation gewidmet, die in Verbindung steht mit einem denkwürdigen Ereignis: Der Entfernung aller Telefonkabinen in der Stadt per Ende August 2019. Zugleich stammt die rot angestrichene PTT-Kabine, die wir für unsere Installation verwenden, aus der Gründungszeit des ersten deutschsprachigen Poesietelefons, das Matthyas Jenny 1976 einrichtete und das Alisha Stöcklin 2014 wiederbelebte.

 

Die Poesie-Hotline mit den 9 verschiedenen Stimmen kann während 9 Tagen von jedem beliebigen Telefon aus angerufen werden, aber ein letztes Mal in einer Telefonkabine den Hörer ans Ohr zu halten und daraus Gedichte zu hören, ist ein ganz besonderes Erlebnis.

 

Die Poesie-Hotline ist eine temporäre Erweiterung des regulären Poesietelefons, das ganzjährig in Betrieb ist und zum diesjährigen Tag der Poesie technisch aufgerüstet wird.

Die Tonqualität wird verbessert und das Anlegen eines Audio-Archivs wird ermöglicht.

 

Poesietelefon 2.0 – call a poem! 061 721 02 05 jederzeit und überall.

 

Zu der Poesie-Hotline ist ein Begleitheft erhältlich mit Informationen zum Projekt und den Beteiligten, das zudem alle von der Literaturclub-KritikerInnenrunde ausgewählten Gedichte in einer Handabschrift sowie in Druckschrift zum Mitlesen enthält.

Das Heft wird kostenlos abgegeben und ist via E-Mail bestellbar:

info@tagderpoesie.ch / mjenny@vtxmail.ch

Telefonkabinen-Installation zur Poesie-Hotline

 

Freitag, 6. September 18–01 Uhr

Samstag, 7. September 15–01 Uhr

Elisabethenkirche, Pyramidenplatz im Rahmen des Jugendkulturfestival.
(Hier geht's zur Ankündigung)

 

Von Sonntag, 9.9. bis Sonntag, 15.9. darf die Kabine neben der Elisabethenkirche stehenbleiben und ist tagsüber geöffnet. Ab Montag 16.9. stellt die GGG Stadtbibliothek den Schmiedenhof als ersten Standort zur Verfügung, an dem die rote Telefonkabine für eine längere Zeit im öffentlichen Raum Freude bereiten darf. Herzlichsten Dank an das Organisationsteam des Jugendkulturfestivals, an die Offene Kirche Elisabethen und an die GGG Stadtbibliothek!

 

 

Weitere Programmpunkte

Samstag, 7. September 2019

Schriftsteller-Fussball-Länderspiel

Schweiz–Israel

Anpfiff: 13 Uhr | Rankhof, Basel (Grenzacherstrasse 405)

Die Schweizer Schriftsteller-Nati trifft in einem epochalen Spiel

auf das Israel writer’s football team.


Stadionspeaker: Wolfgang Bortlik

 

Schweiz: Marco Todisco, Renato Kaiser, Bänz Friedli, Roland Suter, Lucien Haug, David Strohm, Philippe Welti, Thomas Schwaller, Patric Marino, Wolfgang Bortlik, Pino Dietiker, Maurizio Pinarello, Kaspar Hohler, Christian Schmutz, Roger Berberat, Andri Perl, Steven Schneider, Marin Aeschbacher, Patrick Tschan.

www.schriftsteller-nati.ch

 

 

Israel: Assaf Gavron, Yonatan Berg, Dovi Keich, Alon Levi, Roi Sahni, Noaam Slonim, Guy Lichtenstein, Itay Meirson, Alon Levi, Eli Pomerantz, Yossi Laham, Ido Minkovsky Facebook-Page der israelischen Schriftsteller-Nationalmannschaft

 

 

Show der Schriftsteller-Teams Schweiz–Israel

21Uhr (Doors: 20 Uhr) | Atlantis Basel, Klosterberg

Poetry & Folklore

Nach dem Stelldichein auf dem Rasen folgt die Begegnung on stage!

 

Die 3.& 4. Halbzeit werden um 21:00 Uhr auf der Bühne des Atlantis angepfiffen.

Im literarischen Wechselspiel jonglieren Israelis und SchweizerInnen mit Prosa, Gedichten, SpokenWords, Kabarett und anderen Textsorten.

 

Schweiz: Renato Kaiser, Wolfgang Bortlik, Sandra Hughes, Lucien Haug,

Patrick Tschan, Steven Schneider, Maurizio Pinarello u.a.m.

Israel: Assaf Gavron, Yonatan Berg, Noaam Slonim, Roi Sahin, Itay Meirson, Alon Levi, u.a.m.

Lesung israelischer Texte auf Deutsch: Peter Bollag (SRF)

 

Musik: mOST | Klezmer/Balkan/osteuropäische Klänge | www.mostbasel.ch

Moderation: Monika Schärer (SRF)

 

Eintritt: 20.- / 15.- ermässigt

Vorverkauf Starticket und Abendkasse

 

Ankündigung Atlantis

Sonntag, 8. September 2019

Begehung DreylandDichterweg

10.30 Uhr | Treffpunkt: Dreirosenbrücke (Grossbasel), Haltestelle Novartis Campus

Ankunft in Huningue um ca. 12.30 Uhr, wo es verschiedene Verpflegungsmöglichkeiten gibt. Nach der Mittagspause treten wir gemeinsam den Rückweg über die Dreiländerbrücke nach Weil am Rhein an (Tramlinie 8 zurück nach Basel).

 

Die Führung übernehmen die beiden Mundartlyriker Markus Manfred Jung (Südbaden) und Edgar Zeidler (Elsass), sowie Hans-Jörg Renk (Kulturverein Elsass-Freunde Basel).

 

Weitere eingeladene Dichterinnen und Dichter:

Yves Bisch, Carola Horstmann, Gérard Leser, Jean-Christophe Meyer, Beat Trachsler.

 

Die Idee zu diesem trinationalen DichterInnenweg entstand praktisch zeitgleich bei Dialektfreunden im Elsass, in Südbaden und in der Schweiz. Er ist dazu berufen, den Reichtum und den hohen dichterischen Wert der alemannischen Sprache sichtbar zu machen. Der Leitspruch des DreylandDichterwegs könnte, getreu nach den Gebrüdern Matthis aus Strassburg, so lauten: »Im Dialekt kann man alles ausdrücken, wenn man es kann.« Insgesamt befinden sich bunt gemischt und beidseits des Rheins 24 Stationen von Dichterinnen und Dichtern aus dem Dreiländereck. Sie bezeugen, dass die drei Länder durch den Rhein und die gemeinsame alemannische Sprache verbunden sind.

www.dreylanddichterweg.eu

 

Keine Anmeldung nötig, Kollekte.