6. Tag der Poesie
Samstag, 9. September 2017


Eigeninitiativprogramm

Veranstaltungen in Basel und Region

 

10–16 Uhr

Poesiecafé
Bachletten Buchhandlung Probst & Probst, Bachlettenstrasse 7, Basel


Claudia & Manuela & Isabella Probst
Zur vollen Stunde liest Isabella Probst aus poetischen, bekannten und weniger bekannten Werken von bemerkenswerten Dichterinnen und Dichtern. Es stehen Poesie-Kaffee/Tee & Lyrik-Kuchen bereit.

 

 

ab 12 Uhr

klangschnipsel und wortfetzen
Am Ufer beim Fähri-Einstieg «Wilde Maa» (St.Alban)


12.20–12.50 Uhr
auf der Fähri «Wilde Maa»  
es fränggli sächzig hi es fränggli sächzig här…
denn isch s Portmonnaie nüm so schwär.
das isch e tolli Sach —
mit Värsli über dr Bach!


14 Uhr
Am Ufer beim Fähri-Einstieg «Wilde Maa» (Kleinbaslerseite)


14.20–14.50 Uhr
auf der Fähri «Wilde Maa»  

Danach meandern wir noch durch die Stadt,
darf mitlaufen wer Lust und Laune hat.
(St. Alban Vorstadt Richtung Münster)


Beatrice Mahler, Stimme (Basel) und Regula Valentina Zürcher, Flöte (Bern) werfen ausgesuchte Klang- und Wortschnipsel in und über den Fluss. Die Worte der zeitgenössischen, stillen Dichterinnen Christa Bröckelmann und Felicitas Vogel  werden mit Flötenmusik von Charles Köchlin umweht sowie eigene Gedichte hervorgeholt und so wie wir uns kennen – wird auch improvisatorisch gefischt und geteilt.

 

 

14–16 Uhr

Stadtrundgang auf den Spuren von Rainer Brambach

Start: St. Johanns-Tor     Ende: Restaurant Alban-Eck

 

Rainer Brambach hinterliess rund 140 Gedichte und zwei Dutzend Erzählungen: kein grosses, aber ein ausserordentliches und sehr eigenständiges Werk. Er war mit seinen Gedichten in der deutschsprachigen Literaturszene der Nachkriegszeit eine Ausnahmeerscheinung. Er hat beinahe sein ganzes Leben in Basel gewohnt.

 

Zusammen mit Franziska Schürch und Isabel Koellreuter, den Autorinnen von Rainer Brambachs kürzlich erschienenen Biographie, begeben wir uns auf Spurensuche, entdecken die Orte seiner Kindheit und Jugend und begegnen dem Dichter in seinen Stammbeizen. Der Schauspieler Roberto Bargellini liest Rainer Brambachs Texte und lässt ihn so gleich selber zu Wort kommen.

Der Rundgang beginnt bei der Tramhaltestelle St. Johanns-Tor und endet nach zwei Stunden im Restaurant Alban-Eck.

 

Eintritt: 20 Franken

Anmeldung: mail@schuerchkoellreuter.ch

 

 

14–16 Uhr

Instantpoesie
Kannenfeldpark, Basel

Maria Marggraf
Eine Weltraumschreibende vom Planeten Berlin landet am 9. September 2017 zwischen 14 und 16 Uhr im Kannenfeldpark und verschenkt Instantpoesie. Texte, zusammengesetzt aus dem Sternenstaub der Stunde, die sich im Moment verdichten, an Ort und Stelle geschrieben, um ihre Leser*innen zu finden. Alle Reisenden, deren Flugbahn zu diesem Zeitpunkt den Kannenfeldpark kreuzt, sind dazu eingeladen, sich ein lyrisches Flugblatt mitzunehmen. Als Gegengaben werden akzeptiert: ein Lächeln, ein Gespräch, Buchempfehlungen, eigene Texte, Schätze vom Wegrand, Reiseberichte…
Maria Marggraf (*1991) ist in Deutschland und der Schweiz aufgewachsen und lebt zurzeit in Berlin. Dort studiert sie, schreibt und realisiert Poesieprojekte, unter Anderem mit ihrem Kollektiv Lyrik im Baumhaus www.facebook.com/lyrikimbaumhaus.

 

12–16 Uhr

Poesie-Fahrrad

Basler Innenstadt

 

Sandra Löwe

wird am Tag der Poesie mit ihrem Poesie-Fahrrad in der Stadt unterwegs sein, auf dem Gepäckträger

ein Köfferchen voller Köstlichkeiten, eine Art «lyrische Hausapotheke». Den Begriff von Erich Kästner entlehnt,

wird sie jedoch nicht nur Kästner dabei haben, sondern viele Dichter/Innen in geschriebener und gesprochener Form.

Man kann sie nach einem Thema fragen und möglicherweise hat sie das passende für Sie dabei, gesprochen und geschrieben.

Sandra Löwe ist Sprecherin, Schauspielerin und Regisseurin, sie leitet Sprachhaus M.

 

 

15–24 Uhr

Lesungen und Musik im Halbstundentakt
Milchhüsli, Missionsstrasse 61 (Tramhaltestelle Burgfelderplatz)

Lesungen von 20 Minuten im Halbstundentakt
wer eigene Gedichte vorlesen möchte, hat am offenen Mikrofon Gelegenheit dazu.

 

15.00 Uhr Eröffnung: Haus im Jura & Michèle Fuchs

15.30 Uhr Isabelle Schaub
16.00 Uhr René Regenass
16.30 Uhr Heini Gut und Thomas Brunnschweiler, «Anagrammtext»
17.00 Uhr Roger Monnerat
17.30 Uhr Christine Planta
18.00 Uhr Nele Pintelon
18.30 Uhr offenes Mikrofon
/ Menga Juon

19.00 Uhr Haus im Jura & Michèle Fuchs
19.30 Uhr René Regenass
20.00 Uhr Isabelle Schaub
20.30 Uhr RESET mit Alisha Stöcklin und Martina Gschwind
21.00 Uhr Roger Monnerat
21.30 Uhr offenes Mikrofon
/ Menga Juon

22.00 Uhr Haus im Jura & Michèle Fuchs
Haus im Jura sind Roger Monnerat (Stimme), Stephan Anastasia (Instrumente), Christine Planta (Instrumente)

 

 

ab 15.45 Uhr

Poesie kommt von oben
Basler Münster

Peter Woodtli
Es regnet und hagelt Bonbons umwickelt von eigenen und ausgesuchten Gedichten. Wer mag, kann die «Regentropfen» oder «Hagelkörner» gleich vorlesen. Es steht ein Megaphon zur Verfügung.

 

 

ab 16 Uhr

Musikalische Lesung – «Eigenes Reisen»
OffenBar im Formonterhof, St. Johanns-Vorstadt 27, Basel

Bernhard Knab
«eigenes Reisen», musikalische Lesung mit Klavier und Gedichte
mit freundlicher Unterstützung: www.ckk-bs.ch/offenbar

 

 

ab 17 Uhr

Der Sternenmaler

Sunnebeedli, St. Margarethen, Binningen

 

Anni Agarwal

im wunderschönen 114-jährigen Sunnebeedli in Binningen erzählt Anni Agarwal um 17 Uhr aus ihrem Buch «Der Sternenmaler - eine poetische Geschichte für Kinder und Erwachsene».

 

 

18 Uhr

LEISSTÄRKE: Paula stellt Fragen an die Welt

Leonhardskirchplatz, Basel

 

Eva Bröckelmann

wird ein paar Worte in den Wind setzen.

 

 

 

Veranstaltungen und Ausstellungen
in der Markthalle Basel im «Glashaus» (Raum D3)

 

11–16 Uhr

Installation mit Film/Dia von Balz Raz «Filousophisches»
Zutritt jederzeit zwischen 11–16 Uhr (separater abgedunkelter Raum im Raum D3)

Glashaus, Markthalle Basel

Balz Raz

«Filousophisches» | Einzelsätze 1976–2016 | Stummfilm/Dia

Balz Raz zeigt im Rahmen des «Tag der Poesie» in der Markthalle «Filousophisches», das ist eine digitale Sammlung von Einzelsätzen und Worten, die Balz Raz seit 1976 aufzeichnet. Auf eine Wand in einem abgedunkelten Raum projiziert, folgen sich in kurzen Abständen einzelne Sätze oder Worte. Man liest Beobachtungen zwischenmenschlicher Begebenheiten, denkt über poetische Einfälle nach, begreift sinnverdrehte Worte oder witzige Wortspiele. Der Ablauf von «Filousophisches» dauert ca. fünf Stunden, ist stumm; kein Ton stört die Stille, die hin und wieder von einem spontanen Lachen unterbrochen wird – hoffentlich!

 

11–24 Uhr

Ausstellung «visuelle Poesie»
Glashaus, Markthalle Basel

Salomé Jean-Richard

Illustrationen von widerspenstigen, wirbelnden, wunderlichen Wörtern 

 

11–24 Uhr

Ausstellung POESIE-Hefte und Plakate mit Gedichten verstorbener Basler DichterInnen

«Gegen das Vergessen»

Glashaus, Markthalle Basel

POESIE-Hefte von 1972-1985
herausgegeben von Frank Geerk, Tadeus Pfeifer und Rainer Brambach.
Zur Verfügung gestellt werden die Magazine von Dominika Geerk.

 

14–14.40 Uhr

Anagramm-Agentur

Glashaus, Markthalle Basel

mit Thomas Brunnschweiler, Heini Gut, Anna Isenschmid,  Nele Pintelon, Ueli Sager und Esther Spinner

 

16–16.40 Uhr

Lyrik aus der Beatnik-Zeit — Lesung mit Udo Breger

Glashaus, Markthalle Basel
Udo Breger liest Allen Ginsberg

u.a. amerikanische Lyriker aus der Beatnik-Zeit

 

17–17.40 Uhr

Die Lyrik von Bob Dylan aus dem Buch «Planetenwellen» — Lesung Martin Schäfer

Glashaus, Markthalle Basel

Martin Schäfer

 

18–18.40 Uhr

Alemannische Gedichte von Markus Manfred Jung

Glashaus, Markthalle Basel

Markus Manfred Jung

 
19–19.45 Uhr

Songpoet und Liedermacher Aernschd Born

Glashaus, Markthalle Basel
Aernschd Born

 

ab 20 Uhr

Unfassbar

Glashaus, Markthalle Basel

Tassos Tataroglou, Microtone-Duplex Trompete

Zeitgenössische Improvisation inspiriert von den Werken der malerin Salome Jean-Richard.

 

 

 

Veranstaltungen in Zürich

 

9–11 Uhr

Gasthof der Poesie

Maisenplatz, Zürich

 

Felix Schröter

wird am Samstag, 9. September 2017, für kurze Zeit einen etwas ungewöhnlichen Gasthof eröffnen.

Sie können aus sechs Menus auswählen. Jedes «Poesiemenu» besteht, wie es sich gehört, aus einer Vorspeise, einem Hauptgang und einem Dessert.

Falls Sie lieber im stillen Kämmerlein für sich lesen, nehmen Sie einfach das vorgekochte Menu mit nach Hause. Die Gedichte, die Sie zu hören oder zu lesen bekommen, sind alle unveröffentlicht und Sie zählen zu den ersten, die sie hören oder lesen können. Und auch das sollen Sie wissen: «Literatur ist ein demokratisches Angebot», hat Siegfried Lenz einmal gesagt. Sie kann gefallen oder nicht. Wer sich auf sie einlässt, tut das auf eigenes Risiko.

 

Willst auch Du am 9. September 2017 zum Tag der Poesie beitragen?

Per Klick hier kannst Du dein Vorhaben anmelden.

Wir freuen uns auf eure Anmeldungen und einen funkensprühenden Tag der Poesie 2017!