René Regenass


Foto: Lukas Gysin, Basel
Foto: Lukas Gysin, Basel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

René Regenass (*15. Mai 1935) ist in Basel geboren. Nach der Matura an einem Basler Gymnasium begann er mit dem Studium der Geschichte, Romanistik und Germanistik an der Universität Basel, das er allerdings nach fünf Semestern abbrach, um mit dem Fahrrad quer durch Europa zu reisen. Danach arbeitete er in diversen Bereichen, er war u. a. kaufmännischer Angestellter, Werbetexter und Redakteur einer Krankenhauszeitschrift.

Veröffentlichung kleinerer Prosatexte in Zeitschriften und Anthologien seit 1969, dann ab 1979 Tätigkeit als freier Schriftsteller und Publizist. Er verfasste Romane, Erzählungen, Lyrik, Dramen und Hörspiele. In seinen Werken setzt er sich intensiv mit der Thematik der Flucht auseinander - Flucht sowohl als bewusste Befreiung aus persönlichen Zwängen, als auch als zeitgenössisches Schicksal des Vertriebenseins.

Regenass war von 1982 bis 1985 Präsident der Gruppe Oltens und ist Mitarbeiter der satirischen Zeitschrift Nebelspalter, sowie Mitglied des Deutschschweizer PEN-Zentrums.

René Regenass ist heute auch als Objektkünstler und Plastiker aktiv und lebt in Basel.

 

René Regenass nahm bereits am 1. Tag der Poesie 1979 teil.

 

Preise und Auszeichnungen (Auszug)

 

Preis der Welti-Stiftung für das Drama für Tango d'amore (1988)

Literaturpreis des Kantons Baselland (1986)

Einzelwerkspreis der Schweizerischen Schillerstiftung (1980)

Förderpreis der Stiftung Pro Helvetia (1976)

 

Bibliographie (Auszug)

 

  • Der Besuch blieb meist über Nacht, Bern, 1969
  • Wir haben das Pulver nicht erfunden, uns gehören nur die Fabriken. Texte, Basel, 1971
  • Alle Wege bodenlos und andere Erzählungen, Basel, 1972
  • Wer kennt den Mann? Hörspiel, Zürich, 1972
  • Wer Wahlplakate beschmiert, beschädigt fremdes Eigentum. Roman, Basel, 1973
  • Triumph ist eine Marke. Texte, Basel, 1975
  • Aufbruch nach Urbino. Erzählung, Basel/Obfelden, 1976
  • Ein Schlagbaum treibt keine Blätter. Roman, Bern, 1976
  • In aller Stille. 12 Erzählungen, Basel, 1977
  • Mord-Steine. Vernünftige Sätze über die Zufälligkeiten des Alltags, Bern, 1978
  • Damit die Zunge nichts Falsches sagt, Basel, 1979
  • Porträt eines Portiers. Erzählung. Rowohlt (Das neue Buch 125), Reinbek, 1979
  • Die Kälte des Äquators. Roman, Zürich, 1982
  • Kopfstand. Gelegentliche und alltägliche Geschichten, Rorschach, 1984
  • Vernissage. Ein Roman aus unserer musealen Zeit, geschrieben mit dem Rücken zum Bild, Zürich, 1984
  • Wer lacht da?, Rorschach, 1985 (zusammen mit Jürg Moser unter dem Namen Hieronymus Zwiebelfisch)
  • Die Liliputanerin. Erzählungen, Basel, 1986
  • Schattenreise. Roman, Zürich, 1986
  • Scott’s Einsamkeit. Rückweg. Zwei Erzählungen, Basel, 1989
  • Fussangel. Roman, Bern, 1991
  • Aufgebrochen. Jura-Geschichten & Objekte, Basel, 1995
  • Sehnsucht nach Nummerngirls, Rorschach, 1995
  • Der Anmacher. Roman, Basel, 1998
  • Die Schranke. Roman, Basel, 2002
  • Wegmarken. Geschichten, Basel, 2005
  • Das Haus am Hang. Eine Novelle aus dem Jura, 2007
  • Doppelgesicht, Roman, Aachen, 2009
  • Eine Hand voll Zeit, Erzählungen, Basel, 2012
  • Die Visitenkarte, Roman, Berlin, 2013
  • Lob der Langsamkeit. Poetische Reflexionen. Petri Verlag, Basel, 2015
  • Nachforschungen. Roman, OSL Verlag, Basel, Herbst 2015

 

Detailliertere Angaben zu den Werken unter Bibliomedia.

 

 

Links

Wikipedia-Eintrag von René Regenass

René Regenass im Lexikon der Autorinnen und Autoren (AdS)

 

 

 

Gedichtplakat und Poesiekarte, Tag der Poesie 2012: "Frage"

Gedichtplakat und Poesiekarte, Tag der Poesie 2013:

"Die Seerose" / "Es steht in den Sternen"

 Flugblätter, Tag der Poesie 2013: "Der Mensch" / "Es steht in den Sternen"

Gedichtplakat und Poesiekarte, Tag der Poesie 2014:

"Vom Schlachtfeld" / "Um die Toten"

Poesiekalender 2014: "Frage" (Oktober"

Poesiekalender 2015/2016: 2 Aphorismen (Titel- und Schlussgedicht)

Gedichtplakat und Poesiekarte, Tag der Poesie 2015: Aphorismus "Stille" / "Wir denken nur daran"

 

Lesungen am Tag der Poesie 2012/2013/2014/2015

 

Gedichtplakat (mit Adelheid Duvanel), Tag der Poesie 2016: "Wind"

 

Mitwirkung an früheren Poesietagen