Kuno Raeber


Kuno Raeber an den Solothurner Literaturtagen, 1989. Foto: Yvonne Böhler
Kuno Raeber an den Solothurner Literaturtagen, 1989. Foto: Yvonne Böhler

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kuno Raeber (*1922, †1992) wurde in Klingnau geboren. Studium der Germanistik und Philosophie in Basel, Genf und Zürich. Er war Direktor der Schweizer Schule in Rom und arbeitete am Leibniz-Kolleg in Tübingen und am Europa-Kolleg in Hamburg. Der Prosaist, Dramatiker, Essayist, Autor von Hörspielen und Gedichten (auch in Mundart) lebte seit 1958 in München und starb in Basel.

 

(Kurzbiographie aus: Moderne Poesie in der Schweiz. Hg. von Roger Perret, Limmat Verlag, Zürich, 2013)

Preise und Werkbeiträge (Auswahl)

 

  • 1967/68: „poet in residence“ am Oberlin College, USA
  • 1969: Ehrengabe der Bayerischen Akademie der Schönen Künste
  • 1973: Tukan-Preis
  • 1973: Ehrengabe der Stiftung zur Förderung des Schrifttums (München)
  • 1979: Luzerner Literaturpreis
  • 1989: Preis der Schweizerischen Schillerstiftung
  • 1991: Kunstpreis der Stadt Luzern

 

Bibliographie (Auswahl)

 

  • Werke in 5 Bänden. Herausgegeben von Christiane Wyrwa und Matthias Klein. Band 1: Lyrik. Band 2: Erzählende Prosa. Band 3: Romane und Dramen. Band 4: Romane und Dramen. Band 5: Essays und kleine Schriften. Nagel & Kimche im Carl Hanser Verlag, München, 2002–2004
  • Erweiterung: Werke in 7 Bänden, Band 6: Aus dem Nachlass I. Tagebücher, Korrespondenz. Band 7: Aus dem Nachlass II. Gedichte. Prosa. Aufsätze. scaneg, München, 2010
  • Bilder Bilder. Aus dem Nachlass hrsg. von Jörg Trobitius. Ammann, Zürich, 1994
  • Vor Anker. Ein bürgerliches Trauerspiel in neunzehn Auftritten. Mit Illustrationen von Fabius von Gugel. scaneg, München, 1992
  • Sacco di Roma. Roman. Ammann, Zürich, 1989
  • Bocksweg. Ein Mysterium in 12 Bildern. Mit Illustrationen von Fabius von Gugel. scaneg, München, 1989
  • Abgewandt zugewandt. Neue Gedichte. Hochdeutsch und Luzerner Alemannisch. Mit einem Nachwort über das schweizerische Sprachdilemma. Ammann, Zürich, 1985
  • Das Ei. Roman. Erb, Düsseldorf, 1981
  • Reduktionen. Gedichte. Ullstein, Frankfurt a.M., 1981
  • Alexius unter der Treppe oder Geständnisse vor einer Katze. Roman. Luchterhand, Darmstadt, 1973. Zuletzt: Ullstein, Frankfurt a.M. 1982
  • Missverständnisse. 33 Kapitel. Biederstein, München 1968. Zuletzt: Ullstein, Frankfurt a.M., 1981
  • Flussufer. Gedichte. Claassen, Hamburg, 1963
  • Calabria. Reiseskizzen. Biederstein, München 1961. Zuletzt: Ullstein, Frankfurt a.M., 1982
  • Die Lügner sind ehrlich. Roman. Claassen, Hamburg 1960. Zuletzt: Ullstein, Frankfurt a.M., 1983
  • Der Brand. Eine vulkanische Katastrophe. Hörspiel. 1965
  • Die Bekehrung Salvador Dalís. Radio-Essay. 1961
  • Gedichte. Claassen, Hamburg, 1960 / Kuno Raeber
  • Die verwandelten Schiffe. Gedichte. Luchterhand, Darmstadt, 1957
  • Studien zur Geschichtsbibel Sebastian Francks. Helbing & Lichtenhahn, Basel, 1952.

 

Links

Wikipedia-Eintrag von Kuno Raeber

 

 

Gedichtplakat und Poesiekarte, Tag der Poesie 2012: "Zikade"

 

Gedichtplakat und Poesiekarte Tag der Poesie 2016: "Zikade", "Pantheon"

Gedenkweg Basler DichterInnen 2016